Unsere Bauern

Unsere Bauern

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Lodovikus Vadirman

36 Jahre alt wohnt im Dorf Rende Nau und bewirtschaftet 1,5ha Land mit Arabica, 1ha mit Robusta und 0,5ha mit Yellow Catura. Sein Vater heißt Yosef Magus.

Vom Ertrag leben seine Eltern und eine jüngere Schwester. Er finanziert außerdem 2 Neffen, die weiterführende Schulen besuchen. Herr Vadirman ist bereits die 4. Generation einer Kaffeebauernfamilie und sehr in der Kooperative ASNIKOM engagiert, weil er darin Zukunft sieht. Seine Wünsche für diese sind folgende:

1. Dass die Kaffeebauern vom Ertrag leben und Rücklagen bilden können.

Momentan reicht es nur zur Deckung von ca. 85% der Lebenskosten. Noch bis vor 4 Jahren mussten sie regelrecht um ihr Überleben kämpfen, da der Zwischenhandel den Kaffeepreis enorm drückte und die hohe Qualität der Bohnen überhaupt nicht berücksichtigt wurde.

2. Dass die Idee Kaffeebauer und Kaffeegenießer zu verbinden mehr und mehr verwirklicht wird. Der Kaffeetrinker darf Freud und Leid ihres Alltags kennenlernen und teilen.

3. Dass die Kultur und Tradition der ostmanggaraischen Kaffeebauern geschätzt und geschützt wird.

 

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Markus Jemuru

wohnt ebenfalls im Dorf Rende Nau und ist 57 Jahre alt, seine Frau drei Jahre jünger. Sie haben sieben Kinder im Alter von 11 bis 33 Jahren, der älteste Sohn ist traurigerweise schon verstorben. Bereits in der 7. Generation Kaffeebauern bewirtschaften sie gemeinsam 2,5 Hektar Land, bauen sowohl Arabica als auch Robusta an.

Fragt man Markus nach seinem Lebenstraum, so wünscht er sich v.a. Finanzen für die Bildung seiner Kinder, die z.Z. fast alle von Grundschule bis Universität eine Bildungsstätte besuchen. Auch grundsätzlich wünschen er und seine Frau sich finanzielle Stabilität für die Familie.

 

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Benediktus Rudin

37 Jahre alt ist bereits in der 4. Generation Kaffeebauer. Er baut Robusta, Arabica als auch Yellow Catura an, wobei erstere die meiste Ernte mit ca. 600kg jährlich abwirft.

Arabica bringt einen Ertrag von ca.300kg und Yellow Catura nur 100kg. Herr Rudin ist allerdings sehr optimistisch, dass er auf Grund der vielen Schulungen durch Asnikom in Zukunft das doppelte Maß an Qualität erreichen kann. Bei Asnikom war er von Anfang an mit tätig, so dass er mittlerweile auch andere Bauern schulen darf.

Sein Traum: Asnikom soll weiter wachsen, damit alle Hauptbedürfnisse gestillt werden und in Zukunft sogar die Kinder studieren können. Weiterführende Schulen sind stets mit finanziellen Aufwand verbunden, weshalb Benediktus Rudin nach der Grundschule seine schulische Ausbildung abbrechen musste.

 

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Nobertus Teming

wohnt auch im Dorf Rende Nau und ist in der 3. Generation Kaffeebauer.

Er besitzt insgesamt 5ha Kaffeeplantage, auf der hauptsächlich Arabica, ein wenig Robusta und etwas 25% Yellow Catura wachsen.

Vom Ertrag der Ernte lebt seine ganze Familie (Frau, 3 Kinder und seine Mutter). Bereits seit 2010 ist er Mitglied in der Kooperative ASNIKOM und dankbar für die Verbesserungen, die er seitdem erleben durfte. Die indonesische Behörde für Landwirtschaft hat in diesem Jahr seine Plantage als Musterbeispiel gewählt und ihn als Betreuer für andere Kaffeebauern eingesetzt.

Pak Nobertus Wünsche sind bescheiden. Er möchte seine Familie jeden Tag mit Reis versorgen können und sein kleines Haus renovieren. Außerdem träumt er davon für seinen ältesten Sohn ein Medizinstudium finanzieren zu können.

 

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Mensi Arsa

36 Jahre alt lebt in Dorf Colol. Seine Großeltern und deren Vorfahren waren Plantagenarbeiter. Erst seine Eltern konnten ein eigenes Stück Land erwerben, was er nun in der 2. Generation bewirtschaftet. Auf seiner 3ha großen Plantage gedeihen Arabica und Yellow Catura besonders gut.

Der Verkauf der Ernte ist die einzige Einkommensquelle, die ihn, seine Frau und zwei Kinder (7 und 10) sowie seine Mutter versorgen muss. So wünscht sich Mensi für die Zukunft v.a. finanzielle Stabilität, damit tägliche Lebensbedürfnisse (wie z.B. Reis als Grundnahrungsmittel) gestillt werden können.

 

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Marselus Husen

40 Jahre alt, ist bereits in der 8. Generation Kaffeebauer im Dorf Rende Nau. Er und seine Frau, 36, haben 4 Kinder, wovon der Jüngste die 4. Klasse der Grundschule besucht und der Älteste gerade sein Abitur macht.

Insgesamt bewirtschaftet er 2ha Land, auf dem Arabica, Robusta als auch ein wenig Yellow Catura wachsen. Mit dem Ertrag versucht er seine Familie, zu der auch noch seine Mutter gehört, zu versorgen.

Bereits seit Ende 2010 ist er Mitglied in der damals frisch gegründeten ASNIKOM-Kooperative und sehr dankbar dafür. Die Kooperative hilft ihm die Ernte für einen guten Preis zu verkaufen. Alle seine Arbaicabohnen konnte er so erfolgreich an den Mann bringen. Er ist sehr lernbegierig und besucht von der Kooperative angebotene Schulungen, in denen er z.B. erfährt wie er die Qualität seiner Kaffeebohnen noch erhöhen kann.